57er Black Chevy Belair

WDR 5 – Bericht zum Todestag von Louis Chevrolet

WR 5 – Bericht:
6. Juni 1941: Der Todestag des Rennfahrers und Konstrukteurs Louis Chevrolet

WDR 5 hat mich für der Sendung  „STICHTAG“  interviewt.

Thema: der 70. Todestag von Louis Chevrolet, dem Gründer der amerikanischen Automarke gedacht. In dem Beitrag kommt neben Chevrolet-Fan und Besitzer eines 57er Chevy Bel Airs Jochen Florstedt auch AmeriCar.de-Chefredakteur und Motorjournalist Thomas Ebeling zu Wort.

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1886 verließ seine Familie die Schweiz, um in Beaune im Burgund zu leben. Es war zu dieser Zeit, als Louis als junger Mann zu seinem Interesse am Rennsport fand. Er arbeitete eine Zeit lang als Mechaniker, bevor er 1900 nach Montreal in Kanada auswanderte. Im folgenden Jahr ging er nach New York, wo er von Fiat angestellt wurde.

Als er 1909 für die Buick Motor Company arbeitete, lernte er viel über Autokonstruktion und begann, seinen eigenen Motor für ein neues Auto zu entwickeln. Kurz darauf wurde er Partner von William Durant und gründete die Chevrolet Motor Car Company in Detroit. 1915 hatte Chevrolet Differenzen mit Durant wegen der Konstruktion und verkaufte diesem seinen Firmenanteil. Ein Jahr später wurde die Firma mit General Motors zusammengelegt.

Louis war der ältere Bruder von Gaston Chevrolet (1892-1920), der 1920 das Indianapolis 500 Meilen-Rennen in einem Auto namens Frontenac gewann, das sie konstruiert hatten. Auch Louis bestritt vier Rennen, mit einem 7. Rang als bestem Resultat.

Louis Chevrolet wurde in Indianapolis beigesetzt. 1992 wurde er in die International Motorsports Hall of Fame aufgenommen.